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Fachunterricht

Das im Orientierungsrahmen Medienbildung in der Schule entwickelte Medienverständnis ist als Bildungsauftrag zu verstehen, der nicht nur von außen an Schule herangetragen wird, sondern der aus fachwissenschaftlicher Perspektive ebenso wie im fachdidaktischen Selbstverständnis aller Fächer seine Begründung findet.

Als Kernfächer der Medienbildung haben sich bereits Deutsch, Fremdsprachen, Kunst, Musik, Politik-Wirtschaft, Werte und Normen, Erdkunde und Geschichte herauskristallisiert, beispielsweise in der Auseinandersetzung mit dem Thema Filmbildung. 

Mathematik, Informatik und Technik bekommen die zunehmend wichtigere Rolle, den Computer als Werkzeug zur Unterstützung der menschlichen Denk- und Problemlösefähigkeit zu thematisieren. Dabei geht es aus der Perspektive der Medienbildung nicht um die schnell veraltenden Kenntnisse über Hardware oder Betriebssysteme, sondern um die Algorithmen, die den Computer zum Laufen bringen bzw. für deren Abarbeitung der Computer entwickelt wurde.

Einen Beitrag zum kompetenten Umgang mit Medien leisten die Naturwissenschaften Biologie, Chemie und Physik, indem sie beispielsweise ein Bewusstsein der naturwissenschaftlich-technischen Grundlagen elektronischer Medien vermitteln.

Der Integrative Ansatz der Medienbildung

Der Integrative Ansatz der Medienbildung

Einbindung der Unterrichtsinhalte unter Einbeziehung aller Medien in die einzelnen Unterrichtsfächer, zugleich aber auch das Zusammenwirken der Fächer.

Kompetenzorientierter Unterricht

Kompetenzorientierter Unterricht

Die Tatsache, dass selbstgesteuertes, situiertes und kooperatives Lernen in besonderer Weise geeignet ist, Schlüsselqualifikationen zu vermitteln, deren Bedeutung in einer sich schnell verändernden Arbeitswelt gestiegen ist, stellen Schule vor neue Erwartungen. Von der Makroebene der Schulorganisation bis zur Mikroebene der Schüler-Lehrer-Interaktion sind Revisionen des Gewohnten erforderlich

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